07. Bezirk - Café Westend
Das Café Westend ist ein klassisches Wiener Kaffeehaus im 7. Wiener Gemeindebezirk
Neubau an der Ecke von Neubaugürtel und
Mariahilfer Straße 128.
Geschichte: Das Kaffeehaus ist im Zachariashof, einem 1899 vom Architekten Robert Prihuda errichteten großen Eckzinshaus, untergebracht. Das genaue Eröffnungsdatum war, damaligen Zeitungsberichten zufolge, der 16. Dezember 1899. (Nach anderer Quelle wurde das Café Westend jedoch bereits im Jahr 1895 (Cafejournal, 2004) beziehungsweise 1896 (Kurier 2013) eröffnet.) Am 30. April 1919 brachten ein (eine?) Jos. F. Postl und ein Rudolf Steigberger „einem P. T. Publikum die höfliche Anzeige, dass wir das allbekannte Café Westend ab 1. Mai 1919 übernehmen.“ 80 Jahre blieb es im Besitz der Familie Postl, bis es im Jahr 1999 von Edmund und Melitta Kroyer übernommen wurde, die es in der Rechtsform der Kroyer GmbH bis zur Übernahme durch Hans und Claudia Kroyer weiterführten.
Die Raumgestalt mit ihren hohen, stuckverzierten Decken ist noch weitgehend erhalten, die Luster stammen allerdings aus den 1950er-Jahren. Aufgrund seiner Nähe zum Westbahnhof hat das Kaffeehaus stets in besonderem Maße Reisende und Pendler angezogen. Laut Angaben der neuen Betreiber lag das Café jedoch bis zur Übernahme 1999 im „Dornröschenschlaf"“ und die Gäste blieben aus. Nach Komplettaustausch des Personals (mit Ausnahme eines altgedienten Kellners) und behutsamer Konservierung und Restaurierung des Altbestands, würden nun „auch wieder junge Leute und nicht nur die typischen Studenten“ das Lokal aufsuchen. Am 1. September 2018 wurde das Kaffeehaus neu übernommen und sanft renoviert.
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