09. Bezirk - Japanischer Steingarten im Alten AKH
Der Japanische Steingarten befindet sich im
Campus der Universität Wien, im Alten AKH, im 9. Wiener Gemeindebezirk
Alsergrund.
Der kleine japanische Garten im Kare-san-sui-Stil befindet sich im Hof 2, in dem auch der Fachbereich Japanologie des Instituts für Ostasienwissenschaften angesiedelt ist.
Die Anlage wurde im Mai 1999 geschaffen. Die Anregung dazu kam vom Japanologen Sepp Linhart.
In die Wege geleitet wurde das Projekt von Eishin Harada, dem Vorsitzenden der Vereinigung japanischer Gärten in Tokio.
Die Gestaltung übernahm Hiraaki Kishimoto aus Osaka. Es wurden nur Materialien aus Japan verwendet: weißer Kies aus dem Fluss Shirakawa in der Präfektur Kyoto,
flache Steine von der Insel Shikoku, Steinkugeln aus Kobe und ein kleiner Felsen vom Berg Ikoma.
Die Anlage wird auch als Seigaiha Teien (japanisch für „Garten der blauen Meereswellen“) bezeichnet.
Die Platzierung der Steine symbolisiert Japan als im ruhigen Meer treibendes Schiff:
vom Gebirge als Ort der Quelle über den wachsenden Fluss bis zur Mündung ins Meer.
Ein steinernes Wasserbecken repräsentiert geistige und körperliche Reinigung.
Auf Steinkugeln sind Schriftzeichen angebracht, die drei Wesenzustände im Zen-Buddhismus bezeichnen: raku (Vergnügen), ku (Leere) und yume (Traum).
Der japanische Steingarten wurde 2009 renoviert. Das japanische Prinzenpaar pflanzte bei einem Besuch im selben Jahr in der Nähe einen Kirschbaum.
In unmittelbarer Nähe befindet sich das
Persönlichkeitsdenkmal Kaiser Josef II.
sowie die Gedenktafel für
Ferdinand Freiherr von Thavonat.
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Bilder: www.nikles.net.