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Die Bundeshauptstadt

Brücken in Wien - Schrägseilbrücke der Ostautobahn

Die Schrägseilbrücke der Ostautobahn überquert den Donaukanal in Wien und verbindet die Bezirke Simmering und Leopoldstadt. Über sie wird der stadteinwärts fahrende Verkehr zum Knoten Erdberg geführt.

Lage: In der Nähe der Schrägseilbrücke der Ostautobahn A4 befinden sich die Galopprennbahn Freudenau, der Freudenauer Hafen, die Entsorgungsbetriebe Simmering und der Autoabstellplatz der MA 48.

Geschichte: Zwischen 1973 und 1975 wurde die vom Ingenieurbüro Alfred Pauser geplante, 229 Meter lange Brücke von A. Porr AG und Neue Baugesellschaft Auterried & Co erbaut.

Konstruktion und Bau: Die Hauptstützweite der in einem Winkel von 45 Grad zum Leopoldstadt stehenden Schrägseilbrücke beträgt zwischen den rund 18 Meter hohen Pylonen 119 Meter, die Seitenfelder spannen jeweils 55 Meter weit. Die stabförmigen Pylone aus Stahlbeton haben am Pylonkopf Abmessungen von 1,1 Meter quer zur Brückenrichtung und 2,15 m senkrecht dazu. Der 2,8 Meter hohe Fahrbahnträger ist ein Spannbetonhohlkasten mit einer 15,3 Meter breiten Fahrbahnplatte.

Da es der zu Verfügung stehende Platz nicht anders zuließ, wurden an jedem Ufer je eine 110 Meter lange Hälfte der Brücke parallel zum Donaukanal errichtet. Die beiden Brückenlager wurden in einem so genannten "Sandtopf", der mit Quarzsand gefüllt war, positioniert und von hier ausgehend jede Brückenhälfte für sich symmetrisch aufgebaut.

Nach der Fertigstellung der Brückenhälften wurden diese aufeinander zugedreht und das fehlende Mittelstück hergestellt. Der unterhalb der Brückenlager befindliche Sand, der nun nicht mehr benötigt wurde, wurde durch absaugen entfernt und die Lager dadurch auf die betonierten Fundamente abgesenkt.

Die Schrägseilbrücke wurde von der ASFINAG in den Jahren 2008 bis 2009 generalsaniert.

Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Schrägseilbrücke_(Wien) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 4.0 (Text erweitert). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Bilder: Extrawurst unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 und Karl Gruber unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 at.



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