Person - Franz Xaver Burgermeister Ritter von Beerburg
Franz Xaver Burgermeister Ritter von Beerburg, pens. Vizepräsident und Sektionschef im k.k. Finanzministerium,
Ritter des kaiserlichen österreichischen Leopold-Ordens,
Commandeur des constantinischen St. Georg-Ordens von Parma,
Ritter des russ. kais. königlichen St. Stanislaus-Ordens 2. Klasse,
Kanzlei-Director der k. k. allgemeinen Hofkammer und Hofcommissär bei der priv. österr.
Nationalbank,
* 1783, † 22.05.1867, zuletzt wohnhaft: 1., Tuchlauben 7.
Franz Xaver Burgermeister Ritter von Beerburg war eine Persönlichkeit im österreichischen Staatsdienst des 19. Jahrhunderts und
wird im Handbuch des, im, Königreich Galizien und Lodomerien für das Jahr 1844 (und anderen Hof- und Staatsschematismen)
im Umfeld hoher Staatsbeamter und des Adels aufgeführt.
Am 23.06.1840 wurde Franz Xaver Burgermeister Ritter von Beerburg das Ritterkreuz des kaiserlichen österreichischen Leopold-Ordens verliehen.
Am 24.06.1843 erfolgte die Ernennung zum Hof-Commissär bei der
National-Bank,
am 27.11.1847 zum Vize-Präsidenten der allgemeinen Hofkammer.
Laut
Hans Pemmer zählte er zum Bekanntenkreis der Schriftstellerin Caroline Pichler (1769-1843).
Ernennungen und Auszeichnungen:
xx.xx.xxxx: Wirklicher Hof- und Ministerial-Secretär beim k. k. Finanzministerium.
07.01.1822: Wirklicher k. k. niederösterr. Regierungsrath im Status der k. k. allgemeinen Hofkammer (Der Wanderer vom 12.1.1822, Seite 1).
21.09.1823: Wirklicher Hofrat bei der allgemeinen Hofkammer (K. K. priv. Prager Zeitung vom 10.10.1823, Seite 2).
05.09.1828: Ritter des kais. königlichen St. Stanislaus-Ordens 2. Klasse (Datum ungefähr, Kais. Königl. Schlesische Troppauer-Zeitung vom 12.9.1828, Seite 1).
01.07.1840: Verleihung des Ritterkreuzes des kaiserl. österreichischen Leopold-Ordens (Grazer Zeitung vom 1.7.1840, Seite 1).
24.06.1843: Ernennung zum Hof-Commissär bei der
National-Bank (Salzburger Zeitung vom 15.1.1844, Seite 1).
27.11.1847: Ernennung zum Vice-Präsidenten der Hofstelle (Wiener Zeitung vom 30.11.1847, Seite 1).
Der Wanderer vom 12.1.1822, Seite 1:
Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung
vom 7. Jänner d. J., den wirklichen Hof-
und Ministerial-Secretär beim k. k. Finanzministerium,
Franz Xaver v. Burgermeister Ritter v. Beerburg,
zum wirklichen k. k. niederösterr. Regierungsrathe
im Status der k. k. allgemeinen Hofkammer,
nur Beybehaltung seiner Dienstleistung als Vorsteher
des Finanzministerial-Bureau, und mit dem Gehalte
jährlicher Dreytausend Gulden, allergnädigst zu ernennen geruhet.
K. K. priv. Prager Zeitung vom 10.10.1823, Seite 2:
Se. k. k. Majestät haben, mit Allerhöchsten Entschließungen
aus Bochnia vom 21, Sept., und aus Tarnow
vom 22. Sept., ... den bisherigen Nied. Oesterr, Regierungsrath,
Franz Xaver Burgermeister Ritter
v. Beerburg, zum wirklichen Hofrathe bei der allgemeinen
Hofkammer zu befördern, ...
Kais. Königl. Schlesische Troppauer-Zeitung vom 12.9.1828, Seite 1:
Wien, den 5. September.
Se. k. k. Majestät haben dem k. k. Hofrathe
beym Finanz-Ministerium, Burgermeister
Ritter von Beerburg, die Bewilligung zu
ertheilen geruhet, den ihm von
Sr. Russisch-kaiserl. Majestät verliehenen
königl. pohlnischen Stanislaus-Orden zweiter
Klasse annehmen und tragen zu dürfen.
Grazer Zeitung vom 1.7.1840, Seite 1:
Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom
23. Juni d. J. dem Hofrathe der k. k. allgemeinen Hofkammer,
Franz von Burgermeister Ritter von Beerburg, als Merkmahl der
allerhöchsten Zufriedenheit mit dessen langer, treuer und entsprechender
Dienstleistung, das Ritterkreuz des kaiserl. österreichischen Leopold-Ordens
tax-frei zu verleihen geruht.
Salzburger Zeitung vom 15.1.1844, Seite 1:
Vortrag des Gouverneurs der privil. österreichischen
National-Bank,
Herrn Carl Freiherrn v. Lederer, Sr. k. k. apostol. Majestät
wirkl. geheimen Rathes ec. ec., an den Bank-Ausschuß in seiner
Versammlung am 8. Jänner 1844.
Bevor ich zur Nachweisung der Resultate schreite, welche
im Laufe des Jahres 1843 durch die Geschäfts-Gebahrung der
österreichischen
National-Bank erzielet wurden, gebe ich mir die
Ehre, der hochgeachteten Versammlung die mit allerhöchster
Entschließung vom 24. Juni 1843 erfolgte Ernennung des hier
anwesenden k. k. Herrn Hofrathes v. Burgermeister Ritters v.
Beerburg zum Hof-Commissär bei der
National-Bank zu eröffnen. ...
Wiener Zeitung vom 30.11.1847, Seite 1:
Se. k k. Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung
vom 27. November d. J., den Hofrath der allgemeinen
Hofkammer, Franz Xaver Burgermeister
Ritter v. Beerburg, zum Vice-Präsidenten dieser Hofstelle
allergnädigst zu ernennen geruhet.
Wiener Zeitung vom 24.5.1867, Seite 9:
Franz Xav. Burgermeister, Ritter v. Beerburg,
Ritter des kais. österr. Leopold-Ordens,
pens. Vicepräsident und Sectionschef im k. k. Finanzministerium,
Stadt, Tuchlauben 7, am 22. Mai um 11 Uhr Nachts.
Wiener Zeitung vom 26.5.1867, Seite 12:
Den 22. Mai.
Burgermeister, Ritter v. Beerburg, Franz Xav.,
pens. Vicepräsident und Sectionschef im k. k.
Finanzministerium ec, 83 J., Stadt, Tuchlauben 7, Altersschwäche.
Wiener Zeitung vom 9.7.1867, Seite 20:
Franz X. Burgermeister Ritter von
Beerburg.
Von dem k k. städt. deleg. Bezirksgerichte der
innern Stadt Wien wird bekannt gemacht, daß am
22. Mai 1867 in Wien, Tuchlauben Nr. 7,
Herr Franz X. Burgermeister Ritter v. Beerburg,
pens. k. k. Vicepräsident und Sectionschef im k. k.
Finanzministerium ohne Hinterlassung einer letztwilligen
Anordnung gestorben sei.
Da diesem Gerichte unbekannt ist, ob und
welchen Personen auf diese Verlassenschaft ein Erbrecht
zustehe, so werden alle Diejenigen, welche
hieraus aus was immer für einem Rechtsgrunde
Anspruch zu machen gedenken, aufgefordert, ihr
Erbrecht binnen Einem Jahre von dem unten
gesetzten Tage gerechnet, bei diesem Gerichte an
zumelden und unter Ausweisung ihres Erbrechtes
ihre Erbserklärung anzubringen, widrigenfalls die
die Verlassenschaft, für welche inzwischen Herr
Dr. Grund, Hof- und Gerichtsadvocat in Wien,
als Verlassenschaftscurator bestellt worden ist, mit
Jenen, die sich werden erbserklärt und ihren Erbrechtstitel
ausgewiesen haben, verhandelt, und
ihnen eingeantwortet, der nicht angetretene Theil
der Verlaffenschaft aber, oder wenn sich Niemand
erbserklärt hätte, die ganze Verlassenschaft vom
Staate als erblos eingezogen werden würde.
Wien, den 26. Juni 1867.
Wiener Zeitung vom 27.9.1867, Seite 18:
Von dem k. k. städt. deleg. Bezirksgerichte der innern Stadt Wien wird zur Vornahme
der gerichtlich bewilligten Feilbietung der auf 466 fl. 43 kr. öst. W. geschätzten
in die Verlassenschast des pens. k. k. Vice-Präsidenten und Sectionschefs Franz Xav.
Burgermeister Ritter von Beerburg gehörigen Bücher, der 3. October 1867
und die folgenden Tage mit dem Beisatze bestimmt, daß diese Bücher unter dem Schätzungswerthe
nicht hintangegeben werden.
Kauflustige haben daher an dem bestimmten Tage um 10 Uhr Vormittags unter
den Tuchlauben Nr. 7 zu erscheinen, das Verzeichniß der feilzubietenden Bücher kann
in der Kanzlei des Hof- und Gerichtsadvocaten Herrn Dr. Grund, Wipplingerstraße
Nr. 18 eingesehen werden. Wien, am 31. August 1867.
Die Grabstelle befindet sich am
St. Marxer Friedhof (
Position 69).
Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net, Der Wanderer vom 12.1.1822, Seite 1,
K. K. priv. Prager Zeitung vom 10.10.1823, Seite 2,
Grazer Zeitung vom 1.7.1840, Seite 1,
Wiener Zeitung vom 24.5.1867, Seite 9,
Wiener Zeitung vom 26.5.1867, Seite 12,
Wiener Zeitung vom 9.7.1867, Seite 20
Wiener Zeitung vom 27.9.1867, Seite 18.