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Die Bundeshauptstadt

Person - Georg Auerhammer

Georg Auerhammer, Professor der Musik, Lehrer der italienischen Sprache beim Musik-Konservatorium (1833-1844), * 1765, † 21.07.1844, zuletzt wohnhaft: 1., Adlergasse Nr. 720. Die Bezeichnung Adlergasse wurde nach den Zerstörungen im II WK. aufgelassen und in den Franz-Josefs-Kai integriert.

Wiener Zeitung vom 25.7.1844, Seite 5: Verstorbene zu Wien. Den 21. Julius. Hr. Georg Auerhammer, Lehrer der Italienischen Sprache bey dem hiesigen Musik-Conservatorium, alt 70 J., ist der Adlergasse Nr. 720, an einem organischen Herzfehler.

Neue Freie Presse vom 3.11.1881, Seite 4: Lehrer am Wiener Conservatorium. Das Wiener Conservatorium hat eine Sammlung von Photographien aller Lehrer, die seit dem Jahre 1817 an Wiener Anstalt gewirkt haben, angelegt. Dieselbe zeigt bezüglich der ersteren Jahre Lücken, die in privatem Wege auszufüllen bisher nicht gelang. Es fehlen die Porträts von: Philipp Korner (Gesang, 1817—1821), † 1831; Johann Wallaschek (italienische Sprache, 1819—1822); Joseph Frühwald (Gesang, 1817—18481, † 1856; Ferdinand Bogner (Flöte, 1821—1846), † 1846; Michael Herbst (Horn), † 1833; Joseph Sellner (Oboe, 1821—1838), † 1843; Anton Rösner (Gesang, 1823—1841), † 1841; Ferdinand Maurer (Trompete, 1827—1828): Alois Khayll (Flöte, 1831—1848); Georg Auerhammmer (italienische Sprache, 1833—1844); Cölestin Netrefa (Trompete, 1837—1843); I. M. Battaglia (italienische Sprache, 1845—1848); Anton Roth (Horn, 1846—1848); Johann Basadonna (Gesang, 1847-41848); G. C. M. Sandrini (italienische Sprache, 1853 bis 1865); Johann Beutel (Declamation, 1853—1854); Andreas Wittmann (Fagott, 1858—1869); Julius Schwenda (mündlicher Vortrag, 1859-1862); Dominik Pitort (Gesang, 1850—1861); Falconi-Bochkolz (Gesang, 1860—1867); Joseph Wrany (Contrabaß. 1865 bis 1870). Für Andeutungen zu erfolgreicher Nachforschung nach Bildern dieser Personen behufs Erlangung photographischer Originalien oder von auf Kosten der Anstalt herzustellenden Kopien nach Oelgemälden, Lithographien, Radirungen ec. würde die Leitung des Conservatoriums sich zu lebhaftem Danke verpflichtet fühlen.

Die Grabstelle befindet sich am St. Marxer Friedhof (Position 60a).

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: Wiener Zeitung vom 25.7.1844, Seite 5, Neue Freie Presse vom 3.11.1881, Seite 4.



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