Der Donaunixenbrunnen ist ein Brunnen im 1. Wiener
Gemeindebezirk Innere Stadt.
Beschreibung: Der Donaunixenbrunnen befindet sich im
sechseckigen sogenannten Basarhof der im
Palais Ferstel
befindlichen Einkaufspassage zwischen der
Freyung und der
Herrengasse und
besitzt eine Gesamthöhe von 19 Wiener Fuß (entspricht 6
Meter) bei einem Beckendurchmesser von 10 Fuß (3,2 Meter).
Das Becken besteht aus Adneter Marmor, die Säule mit den
Nixen, der oberen Schale, den drei Figuren und der Donaunixe
wurde aus 75 Wiener Zentnern (ungefähr 4200 Kilogramm)
Bronze gegossen.
Aus dem Wasser des Marmorbeckens tauchen drei Nixen auf, die
einander die Hände reichen und die aus der Mitte des
Wasserbeckens ragende Säule umtanzen. Über ihnen befindet
sich ein weiteres, kleineres Wasserbecken, das von Rankwerk
und drei als Wasserspeiern dienenden Wasservögeln getragen
wird. Oberhalb dieses Beckens stehen drei Figuren: ein
Kaufherr, ein Schiffbauer und ein Fischer.
Den Abschluss der Säule bildet die Figur des aufrecht
stehenden Donauweibchens mit wallendem Haar und halb
erhobener rechter Hand, in der sie einen kleinen Fisch hält.
Entworfen wurde der Brunnen von Heinrich von Ferstel, der
auch das als Bankgebäude errichtete Palais geplant hatte.
Anton Dominik Ritter von Fernkorns Anteil an diesem Brunnen
lag in der Formgebung und dem Guss der Bronzeteile, während
der Hof- und bürgerliche Stadt-Steinmetzmeister Anton
Wasserburger das Marmorbecken anfertigte.
Der Donaunixenbrunnen, der 25.000 Gulden kostete, wurde im
Oktober 1861 enthüllt.
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Bilder: Marek Sliwecki unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 und GuentherZ unter der Lizenz CC BY-SA 3.0.
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