Brücken in Wien - Schönbrunner Schlossbrücke
Die Schönbrunner Schlossbrücke ist eine
Brücke über den
Wienfluss und verbindet den Wiener Gemeindebezirk
Hietzing mit den Bezirken
Penzing und
Rudolfsheim-Fünfhaus.
Geschichte: An der Stelle der heutigen Schönbrunner Schlossbrücke, die den Haupteingang des
Schlosses Schönbrunn
mit dem linken
Wienflussufer verbindet,
befand sich bereits spätestens Anfang des 18. Jahrhunderts eine Brücke.
Im 19. Jahrhundert existierten auch zwei Stege, die in einer Entfernung von jeweils 200 bis 300 Metern vor und nach der Schlossbrücke gelegen waren
und möglicherweise von Personal und Lieferanten des Schlosses genutzt wurden.
Im Zuge der Regulierung des
Wienflusses wurde die alte
Brücke abgebrochen und im Jahr 1900 eine repräsentative,
100 Meter breite Gewölbebrücke errichtet. 2005 erfolgte eine Umgestaltung der Brücke, dabei wurden unter anderem die Parkplätze in der platzartigen Mittelzone entfernt.
Zwei steinerne Sphingen und zwei Löwenfiguren von
Johann Christian Wilhelm Beyer, die in den 1770er Jahren erschaffen wurden und auf den Brückenköpfen der damaligen
Brücke thronten,
bilden die Eckpunkte dieses an den beiden Längsseiten von Grünstreifen umgebenen Bereichs.
Die denkmalgeschützte Betonbrücke (ObjektID: 77606) überspannt neben dem Wienfluss auch die Trasse der aus der Wientallinie der Wiener Stadtbahn hervorgegangenen U-Bahn-Linie U4. Die Brücke wird von Straßenverkehr und Fußgängern genutzt und ist Teil des Wiener Radwegnetzes.
Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel
Schönbrunner_Schlossbrücke aus der freien Enzyklopädie
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Bilder: www.nikles.net.