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Die Bundeshauptstadt

Person - Anton Hasenhut

Anton Hasenhut (* 1. Juni 1766 in Peterwardein, Petrovaradin (Novi Sad); † 6. Februar 1841 in Wien) war ein österreichischer Schauspieler und Komiker.

Leben: Mit 23 Jahren wurde Hasenhut 1789 durch Karl von Marinelli am Leopoldstädter Theater engagiert. Dort hatte Hasenhut seine großen Erfolge mit der von ihm kreierten Figur Thaddädl, einem blasierten Gecken mit komischem Äußeren und übertriebener Fistelstimme als Teil des Alt-Wiener Volkstheaters.

In den Jahren 1803 bis 1819 war Hasenhut am Theater an der Wien engagiert. Dieses Engagement wurde nur durch gelegentliche Gastspielreisen durch Deutschland unterbrochen.

An seinen großen Erfolg des Thaddädl konnte Hasenhut nicht mehr anknüpfen. In seinen letzten Lebensjahren war er quasi nur noch als Kopist tätig.

Im Alter von 75 Jahren starb Anton Hasenhut am 6. Februar 1841 in Wien. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem St. Marxer Friedhof, Gruppe 5, Plan 137, in Wien.

1930 wurde die Hasenhutgasse in Wien-Meidling nach dem Schauspieler benannt.

Partezettel: Anna Hasenhut, geborne Rokisansky, gibt hiemit in ihrem und im Namen ihrer Kinder: August, Amalie, Eleonore, Ferdinand, Rosine, Caroline, Sophie und Georg, Nachricht von dem sie höchst betrübenden Hinscheiden ihres innigst geliebten Gatten und rücksichtlich Vaters, Herrn Anton Hasenhut, gewesenen Schauspielers, welcher in Folge einer langwierigen Krankheit und nach Empfang der heil. Sacramente der Sterbenden, Samstag den 6. Februar 1841, Nachmittags um ein Viertel auf 2 Uhr, im 80sten Jahre seines Lebens, selig in dem Herrn entschlafen ist. Der Leichnam wird Montag den 8. d. M., Nachmittag um 3 Uhr, in der Pfarre St. Johann in der Jägerzeile beigesetzt, wozu die Verwandten und P.T. Freunde höflichst eingeladen sind. Die Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen.

Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Anton_Hasenhut aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 4.0 (Text erweitert). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Bilder: gemeinfrei, www.nikles.net, "Der Friedhof zu St. Marx in Wien. Seine Toten, seine Grabdenkmäler" von Hans PEMMER, Wiener Zeitung vom 10.2.1841 und Wienbibliothek im Rathaus.



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