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Die Bundeshauptstadt

Person - Eduard Ritter von Mingazzi di Modigliano

Eduard Ritter von Mingazzi di Modigliano (* 27. Mai 1828, Kalusz. † 23. August 1906, Landshaag, OÖ.), k.k. Feldmarschall-Lieutenant, zuletzt wohnhaft am Graben 31.

Eduard Ritter von Mingazzi di Modigliano war der Sohn von Hauptmann Ernst Anton Mathias Mingazzi di Modigliano (* 12. März 1782, Pilsen, Republik Tschechien, † 08. Mai 1838 Sibiu, Rumänien) und Anna Maria Edle Mingazzi di Modigliano, Vankley von Seeberg (04. Dezember 1793, † 02 Jänner 1831, Kolomea)

Weiters im Grab bestattet: Karoline (Lina) Mingazzi di Modigliano, * 17. Dezember 1829, Biala, † 19. Juni 1903, Wien, Bestattungsdatum: 21.06.1903.

Die Grabstelle befindet sich am Zentralfriedhof (Gruppe: 17 D, Reihe: 3, Nummer: 13).

Neue Freie Presse vom 23.8.1906, Seite 31: Feldmarschallieutenant Eduard Ritter von Mingazzi, Wien, 23. August. In Landshag in Oberösterreich ist heute früh der Feldmarschallieutenant i. P. Eduard Ritter Mingazzi de Modigliano im 79. Lebensjahre gestorben. Mit vielen Jahren im Ruhestand lebend, hat sich der verblichene General namentlich um die Oesterreichische Gesellschaft vom Roten Kreuz besondere Verdienste erworben. Er hat auch als Präsi­dent des Militärveteranen-Reichsbundes fungiert und der Veteranensache durch Jahre seine ganze Kraft gewidmet. Seinem Wirken verdankt der Reichsbund viele Errungen­schaften. Er war es besonders, der die Vereinheitlichrmg des Veteranenwesens angestrebt und angebahnt hat. FML. R. v. Mingazzi ist am 27. Mai 1828 zu Kalusz in Galizien als Sohn eines Hauptmannes geboren. Nach Absolvierung der Wiener-Neustädter Akademie wurde er am 1. Mai 1848 als Lieutenant beim Infanterie-Regiment Nr. 1 eingeteilt. Er machte als Brigade-Adjutant des Generalmajors Sanchez die Belagerung und Einnahme von Wien mit. Am 16. August 1860 übertrat Mingazzi als Komitatskommissär des Abauj-Tornaer Komitats in den Zivilstaatsdienst, wurde aber am 8. September 1862 als Haupt­mann beim Infanterie-Regiment Nr. 69 wieder eingeteilt. 1864 wurde er Major im Korps, in welcler Eigenschcfft er als Professor der Taktik und Strategie in höheren Geniekurs, dann später im Evidenzbureau in Verwendung stand. 1867 kam Mingazzi als Oberstlieutenant zum Infanterie-Regiment Nr. 58, dann zum Infanterie-Regiment Nr. 32 und wurde als Oberst am 1. Mai 1873 Regimentskommandant beim Infanterie-Regiment Nr. 5. Am 1. April 1877 erfolgte seine Ernennung zum Kommandanten der 65. Infanterie-Bri­gade und am 1. Mai 1878 seine Beförderung zum General­major; in dieser Eigenschaft machte er die Okkupation Bosniens mit. Am 20. Februar 1880 zur 9. Infanterie-Brigarde übersetzt, wurde er am 31. Juli desselben Jahres krankheitshalber vom Kommando dieser Brigade enthoben, trat am 1. Oktober 1880 in den Ruhestand und wurde 1884 in An­erkennung seiner Leistungen auf dem Gebiete der freiwilligen Sanitätspflege durch Verleihung des Ordens der Eisernen Krone dritter Klasse ausgezeichnet. Mingazzi war auch Be­sitzer der Kriegsmedaille und zahlreicher hoher ausländischer Ordensauszeichnungen. Seine Leiche wird nach Wien, wo er seit seinem Scheiden aus dem aktiven Dienste lebte, überführt werden.

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: Eigner, vermutlich gemeinfrei, Neue Freie Presse vom 23.8.1906, Seite 31, Illustrirtes Wiener Extrablatt vom 19.6.1903, Seite 18, www.nikles.net.



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