Person - Johann Mayer Ritter von Heldensfeld
Johann Mayer Ritter von Heldensfeld, abweichende Namensformen: Meyer von Heldensfeld, Heldenfeld, Heldenfels,
pens. k.k. Generalmajor und Tyrol. Landmann, zuletzt Kommandant von Arad, * 25.5.1768, † 23.3.1839, zuletzt wohnhaft: 1., Wollzeile 856,
Leben und Karriere: Johann wurde wie sein vermutlicher Bruder Anton Mayer von Heldensfeld (1764–1842) in der Wiener Neustädter Militär-Akademie ausgebildet.
Er stieß im Jahr 1786 als Fahnenkadet zum Infanterie-Regiment No. 13 (Zettwitz).
Im Jahre 1799 wurde er Hauptmann beim Generalstab, wo er sich bei zahlreichen Gelegenheiten auszeichnete.
Im Jahr 1809 war er Oberst im Infanterie-Regiment No.7.
Am 1. Februar 1811 wurde er Regimentskommandeur im Infanterie-Regiment No. 59.
Am 26. Juli 1813 wurde er zum Generalmajor befördert, diente als Brigadier in Innerösterreich in Graz
und in Josefov (dt. Josefstadt) in Ostböhmen Norden Tschechiens.
Johann Mayer von Heldensfeld wird am 06.09.1816 in die adelige Tiroler Landesmatrikel durch Leopold Philipp Graf von Künigl aufgenommen.
1826 kam er als Kommandant auf die Festung Arad und wurde dort 1832 in den Ruhestand verabschiedet.
Er verstarb am 23.3.1839 in Pension in Wien. Die Beisetzung erfolgte am
St. Marxer Friedhof.
Mit im Grab:
Barbara Mayer von Heldensfeld, geb. von Dyckhoff-Dörenthal, k.k. General-Major-Witwe,
Kärntner Straße 1039, * 28.11.1778, † 10.03.1860.
Wiener Zeitung vom 28.2.1839, Seite 4:
Der wohlgeborne Hr. Johann Mayer Ritter von Heldensfeld,
pens. k.k. Generalmajor und Tyrol. Landmann,
alt 71 Jahr, in der Wollzeil 856, an Folgen des Schlagfusses.
Wiener Zeitung vom 14.3.1860, Seite 10:
Barbara Mayer von Heldensfeld, k.k. General-Major-Witwe, 82 Jahre, Stadt,
Kärnthner Str. 1039, Lungenlähmung.
Die Grabstelle befindet sich am
St. Marxer Friedhof (
Position 146a).
Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net,
Wiener Zeitung vom 28.2.1839, Seite 4,
Wiener Zeitung vom 14.3.1860, Seite 10.