Cookie Consent by Privacy Policies Generator website

Die Bundeshauptstadt

Person - Lory Hornischer

Die Schauspielerin Eleonora Hornischer, genannt auch Lori oder Lory, Schauspielerin, * 2.2.1850 Wien, † 19.2.1868 Wien, wurde nur 18 Jahre alt. (Vermutlich) zuletzt wohnhaft in der Praterstraße 42 (Baron Kleinsches Haus). Sie gehörte laut Hans Pemmer zum Kreis der Fiaker-Milli (Emilie Turecek, auch Emilie Turaczek, Emilie Pemer, Emilie Pemmer, verheiratete Emilie Demel (* 30. Juni 1846 in Wien; † 13. Mai 1889 in Wien), genannt Fiaker-Milli, war eine österreichische Volkssängerin des Wienerliedes).

Sie erschoss sich aus Liebeskummer zu einem Offizier. Sie hatte eine berühmte ältere Schwester und zwar die Volkssängerin Fanny Hornischer, (eig. Franziska Eleonora, verh. Bauer, * 20.3.1845 Landstraße, 3. Bezirk, † 26.2.1911 Wien).

Die Grabstelle befindet sich am St. Marxer Friedhof (Plan 212c).

Mit im Grab bestattet: Anton Hornischer, 28.01.1843-22.09.1870, zuletzt wohnnhaft Neubau, Burgasse 24. Laut Wiener Zeitung vom 27.9.1870, Seite 11, verstarb Anton Hornischer an Tuberkulose.

Bericht in der Neuen Freien Presse vom 21.2.1868: Wir haben bereits gemeldet, daß sich gestern Mittags im Klein'schen Hause in der Praterstraße ein 18jähriges Mädchen mittelst eines Revolvers erschossen habe. Die Selbstmörderin war, nach der Corr. Sp., ein munteres hübsches Mädchen, Namens Lori Hornischer, durch zwei Jahre in der Kredenz des Carltheaters bedienstet. Das arme Mädchen verliebte sich in einen fleißigen Besucher des Carltheaters und der Credenz, einen jungen Husaren-Officier. Längere Zeit ward zwischen den Liebenden ein Verhältnis unterhalten, bis der junge Officier plötzlich seine Besuche einstellte. Das Mädchen kränkte sich über die Unbeständigkeit ihres Geliebten und schrieb zu wiederholtenmalen an denselben, doch ohne Erfolg. Sie kündigte ihren Dienst und wohnte bei ihrer Schwester [Fanny Hornischer], einer angehenden Schauspielerin. Dienstag Abends besuchte sie in Begleitung ihrer Schwester den Maskenball in der Gartenbau-Gesellschaft wo sie ihren ungetreuen Geliebten am Arme einer stadtbekannten Dame promeniren sah. Dieser Anblick mußte sie zu dem unglückseligen Entschlusse des Selbstmordes getrieben haben. ... [sic!]

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net, Neue Freie Presse vom 20.2.1868, Neue Freie Presse vom 21.2.1868 und Wiener Zeitung vom 27.9.1870.



Willkommen

Danke, dass Sie unsere Webseite ausgewählt haben. Wir freuen uns, Sie hier zu haben und möchten unser Wissen mit Ihnen teilen. Sie können uns gerne zu verschiedenen Themen unter der Email office@nikles.net schreiben. Wir ant­worten in der Regel innerhalb eines Tages.
Die meisten Bilddateien sind aus eigener Quelle und können auf Anfrage kostenlos für eigene Webseiten verwendet werden. Auf Wunsch auch in höherer Auflösung.

Kontakt

Günter Nikles
Josef Reichl-Str. 17a/7
7540 Güssing
Austria

Email: office@nikles.net
Website: www.nikles.net