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Die Bundeshauptstadt

Person - Ludwig von Cordier von Löwenhaupt

Ludwig von Cordier von Löwenhaupt, Offizier, k. k. Feldmarschalllieutenant in Pension, * 1800, † 17.01.1870, Bestattungsdatum: 19.01.1870. 1., Cäciliengasse 6 und 1., Augustinergasse Nr. 8.

Verheiratet mit:
Augusta Elisabetha Isabella Dellimanich, * 27.08.1832 in Suhopolje, Verőce, Ungarn, † 20.09.1912, 80 Jahre, in Kuferzeile, Gmunden

Vater von:
Stephanie Augusta Agatha Cordier von Löwenhaupt, * 1853 in Osijek, Verőce, Ungarn, Kuratelverhängung 1906 laut Wiener Zeitung vom 7.3.1906, Seite 29.
Josefine Franciska Augusta Karolina Cordier von Löwenhaupt (verh. Josefine von Wurm, Frau von Alois von Wurm-Arnkreuz, * 1856 in Bjelovar, Belovár-Körös Megye, Ungarn, † 21.04.1918, 62 Jahre, in Breitenfeld, Wien.
Emerich Wilhelm Cordier von Löwenhaupt, * 09.10.1861 in Gornji Grad, Osijek, Verőce, Ungarn.
Johann Wilhelm Cordier von Löwenhaupt, Gardewachtmeister und Oberstleutenant, Oberst, * 03.02.1864 in Gornji Grad, Osijek, Verőce, Ungarn, Ruhestand mit 01.08.1917 und Verleihung de Militärverdienstkreuzes dritter Klasse laut Wiener Zeitung vom 18.8.1917, Seite 2.

Wiener Zeitung vom 19.1.1870, Seite 7: Verstorbene. Cordier Ludwig v., k. k. Feldmarschalllieutenant in Pension, 72 J., Stadt, Cäciliengasse 6, am 17. Jänner um 3 3/4 Uhr Nachmittags.

Fremden-Blatt vom 19.1.1870, Seite 2: Der in der Stadt, Augustinergasse Nr. 8, wohnhafte FML. Ludwig Cordier v. Löwenhaupt ist am 17. d. Nachmittags gestorben. In Folge dieses Todesfalles ist gestern folgender Generalbefehl ausgegeben worden: „Mittwoch den 19. d., um 2 Ubr Nachmittags, wird das Leichenbegängniß des am Dinstag in seiner Wohnung, Stadt, Augustinergasse Nr. 8, verstorbenen FML. Ludwig Cordier v. Löwenhaupt stattfinden. Als Kondukt haben unter Kommando des Herrn General Majors Baron Kirchdach ein Bataillon des Infanterie-Regiments Baron Reischach Nr. 21, mit der Musikbande, eine Eskadron des Uhlanen-Negiments Erzherzog Karl Ludwig Nr. 7 und vier von dem Artillerie-Direktor zu bestimmende Geschütze auszurücken und vor der Pfarrkirche zu St. Augustin, wo die Einsegnung des Leichnams vorgenommen werden wird, und auf dem Josefsplatze aufgestellt zu sein. Nach erfolgter Einsegnung marschirt der Kondukt zur Lösung der Ehrensalve auf den Paradeplatz, mit Ausnahme der Kavallerie-Eskadron, welche beim Anlangen des Trauerzuges am Opernring den Leichnam, übernimmt und denselben zur Beerdigung aus den St. Marxer Friedhof begleitet. Die nicht mit der Truppe ausrückenden Herren Generale, Stabs- und Oberoffiziere versammeln sich um 2 Uhr Nachmittags bei der Kirche."

Wiener Zeitung vom 7.3.1906, Seite 29 (Tochter Stephanie): Vom k. k. Bezirksgerichte Josefstadt in Z.-S. Wien wurde auf Grund der vom k. k. Landesgerichte in Z.-R.-S. Wien erteilten Genehmigungen wegen gerichtlich erhobenen Blödsinnes die Kuratel verhängt über: Stephanie Cordier von Löwenhaupt, Private, 52 Jahre alt, letzter Aufenthaltsort uneruierbar.

Wiener Zeitung vom 18.8.1917, Seite 2 (Sohn Johann): Seine k. und k. Apostolische Majestät geruhte allergnädigst zu ernennen: die Übernahme in den Ruhestand: (mit 1. August 1917): der Gardewachtmeister und Oberstleutnants Allerhöchstihrer Ersten Arciérenleibgarde: Johann Cordier von Löwenhaupt, nach dem Ergebnisse der auf sein Ansuchen erfolgten Superarbitrierung als invalid, auch zum Waffendienste beim Landsturm ungeeignet und ihm bei diesem Anlaß in Anerkennung langjähriger vorzüglicher Dienstleistung das Militärverdienstkreuz dritter Klasse sowie den Titel und Charakter eines Obersten mit Nachsicht der Taxe zu verleihen.

Tagespost Graz vom 24.4.1918, Seite 5 (Tochter Josefine): Am 21. d. Frau Josefine von Wurm-Arnkreuz, geb. Cordier v. Löwenhaupt, Gemahlin des Oberbaurates Alois von Wurm-Arnkreuz, im 62. Lebensjahre.

Die Grabstelle befand sich ursprünglich am St. Marxer Friedhof (Position 23b). 1912 erfolgte Hans Pemmer die Überführung auf dem Hietzinger Friedhof.

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: Wiener Zeitung vom 19.1.1870, Seite 7, Fremden-Blatt vom 19.1.1870, Seite 2, Wiener Zeitung vom 7.3.1906, Seite 29, Wiener Zeitung vom 18.8.1917, Seite 2, Tagespost Graz vom 24.4.1918, Seite 5.



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