Person - Gustav Ignaz von Chorinsky
Gustav Ignaz von Chorinsky (* 27. Jänner 1806 in Wien; † 15. Oktober 1873 ebenda) war ein mährischer Adeliger, k.k. Beamter und Kreishauptmann von Salzburg und Statthalter von Niederösterreich und Krain (Das Land Krain, slowenisch [Dežela] Kranjska war um 973 eine dem Herzogtum Kärnten vorgelagerte Mark. Nach der Abkoppelung von Kärnten um 1002 wurde die Krain eine selbstständige Grenzmark mit eigenen Markgrafen. Ab 1364 war sie Herzogtum und ab 1849 österreichisches Kronland).
Leben: Gustav Ignaz Graf von Chorinsky, Freiherr von Ledske, war ein Sohn des Grafen Ignaz Karl von Chorinsky (1770–1823). Er begann seine Verwaltungslaufbahn beim Kreisamt unter dem Wiener Wald, 1833 war er Kreiskommissär in St. Pölten, 1836 in Linz. 1840 wurde er Kreishauptmann von Salzburg und 1848 Statthalter (entspricht heute dem Landeshauptmann) von Niederösterreich, schon 1849 aber Statthalter von Krain. 1860 wurde Gustav Ignaz Statthalter von Mähren und Österreichisch-Schlesien. Am 21. Mai 1862 folgte erneut die neuerliche Berufung zum Statthalter von Niederösterreich. Diese Funktion übte er schließlich bis zum 1. August 1868 aus. 1864–1870 war er Abgeordneter im Niederösterreichischen Landtag, ab 1887 gehörte er dem
Herrenhaus an.
Gustav Ignaz Graf von Chorinsky war verheiratet mit Anna Böck von Greissau († 8.7.1871), sein Sohn Karl Graf von Chorinsky (1838–1897) war ebenfalls Landeshauptmann von Salzburg.
Die Grabstelle befindet sich am
St. Marxer Friedhof.
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Bilder: gemeinfrei, www.nikles.net, Wiener Zeitung vom 18.10.1873, Seite 18 und Wiener Zeitung vom 19.7.1871, Seite 19.